Aktuelles

AKTUELLES
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Durch die Unterhaltsrechtsreform im Januar 2008 ist das Recht der Kinder auf Unterhalt insbesondere aufgrund Änderung der unterhaltsrechtlichen Rangfolge und der gesetzlichen Festlegung eines Mindestunterhalts erheblich gestärkt worden.

Daneben sind durch die Reform die Anforderungen an die Eigenverantwortung geschiedener Ehegatten deutlich erhöht worden.

Von den Neuregelungen sollten seitdem insbesondere die Kinder profitieren; sie stehen beim Unterhalt an absolut erster Stelle und haben Vorrang vor allen anderen Unterhaltsberechtigten.

Die für den Kinderunterhalt einschlägige Düsseldorfer Tabelle ist bereits im Zuge der Reform angepasst worden; 
in den Folgejahren sind sodann weitere Anpassungen vorgenommen worden.
Zuletzt wurden die Tabellenbeträge zum 01.01.2016 aktualisiert.

Derzeit gibt die Düsseldorfer Tabelle die nachstehenden Unterhaltsbeträge vor, wobei sich die tatsächlichen Zahlbeträge durch Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils (hälftiges Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld bei Volljährigen - unter dem Vorbehalt, dass demjenigen Elternteil, bei dem sich das Kind aufhält, das Kindergeld ausgezahlt wird) errechnen:
Düsseldorfer Tabelle (Stand Januar 2017):
Seit Inkrafttreten der Reform steht Betreuungsunterhalt gleichermaßen unverheirateten wie geschieden Elternteilen, die Kinder erziehen, zunächst nur noch für drei Jahre, gerechnet ab der Geburt des Kindes, zu. Darüber hinaus soll ein langer Unterhaltsanspruch nach einer Scheidung nunmehr die Ausnahme sein. Bei sogenannten "Einverdiener-Ehen", die sehr lange gedauert haben, sind jedoch auch weiterhin noch längere Unterhaltszahlung möglich. In den meisten Fällen ist jedoch im wesentlichen der Grundsatz der wirtschaftlichen Eigenverantwortung anzuwenden. 

Zu prüfen ist jedoch nach wie vor immer der Einzelfall. 
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